Natur
Das Breite Reservat: ein natürliches Paradies?
Die Stadt Schässburg ist einzigartig in Europa dank ihrer mittelalterlichen bewohnten Burg. Aber ihre Einzigartigkeit beruht nicht nur auf das kulturelle Erbe und die geschichtliche Vergangenheit. Das Naturerbe rundum die Stadt hat schnell die Aufmerksamkeit von Wissenschaftler von nationalen und internationalen Ruf, sowohl von zahlreichen Institutionen und nichtstaatlichen Organisationen erweckt.
Das ist kein Zufall: neben der Stadt Schässburg befindet sich ein kulturelles Naturdenkmal, das einzigartig in diesem Teil von Europa ist, ein Ort der eine spezielle Attraktion für Besucher von europäischen Ländern, sogar von anderen Kontinenten. In dem Reservat “Die jahrhundertalten Eichen von der Breite” befindet sich die zahlreichste Sammlung von jahrhundertalten Eichen von Mittel- und Osteuropa.
Der kulturell veränderte Wald von der Breite
Die Breite ist ein breites, offenes Plateau (Breite bedeutet „Ausdehnung” in dem sächsischen Dialekt) mit einer Oberfläche von ungefähr 133 Hektar, umringt von einem natürlichen Wald. Die Breite ist ein kulturell veränderter Wald, ein Ergebnis der menschlichen Tätigkeit, eine Prägung der sächsischen Zivilisation, die sich hier in dem 12. Jh. niedergelassen hat. Es gibt auch Dokumente, die andeuten, dass die ersten Habitate dieser Art von der ungarischen Bevölkerung geschafft wurden (der ungarische Begriff für einen solchen Wald ist „legelo erdo”), und die Sachen habe sie gepflegt und erweitert.
Der parkähnliche Wald von der Breite entstand durch die Ausdünnung des natürlichen Waldes. Der Abstand zwischen den Eichen wurde so bestimmt, damit die sie eine reiche Fruchternte erhalten konnten, weil die Eicheln sowohl für die Fütterung von Schweinen, als auch von Menschen benutzt wurden. Neuere Forschungen entdeckten solche Wälder auch in der Nähe von anderen sächsischen Dörfern des Großen Kokeltals (Deutsch Weisskirch (Viscri), Meschendorf (Mesendorf) und Peschendorf (Stejăreni). Die Eicheln und das Holz aus diesen Wäldern waren teurer als diejenigen aus den „gewöhnlichen” Wäldern. Historische Dokumente bestätigen, dass das Eichenholz von der Breite für den Bau der sächsischen Häuser in Schässburg benutzt wurde.




